Eine Begegnung im Wald

Mit dem Rad unterwegs im Osterwald, östlich von Zingst, auf dem Weg zu den sundischen Wiesen und Pramort. Übergang zur Kernzone des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft.

Bei einer kurzen Rast näherte sich trotz Anwesenheit von Terrierhündin Ivy im Hundeanhänger ein Fuchs und beobachte uns aus kurzer Distanz. Wache Augen, vorsichtig und jederzeit zur Flucht bereit…

…überwog nach ein paar Minuten totaler Stille die Neugier. Die junge Fehe hat vermutlich noch keine negative Erfahrung mit Zweibeinern gemacht. Krank schien sie nicht zu sein. Das Fell war dicht und glänzend, der Körper ständig zur Flucht bereit. Um den staunenden Hund im Anhänger machte sie einen respektvollen Bogen. Nach kurzer Zeit zog sie sich ein paar Meter zurück und setzte sich auf einen Baumstamm…..

…als wenn sie wusste, wie man sich für Fotos in Pose bringt.

Leider war nur das Handy dabei. Aber besser diese Bilder als gar keine. (Tom)

Es bleibt die Frage, warum dieses Tier so zutraulich ist. Ist es so sehr an Menschen gewöhnt, dass der natürliche Fluchtinstinkt verschwindet? Der Fuchs lebt in der freien Natur und das Zusammentreffen war Kilometer von der nächsten Siedlung entfernt. Ist es die Folge der Rücksichtnahme der Besucher und Gäste und der ruhenden Jagd im Nationalpark? Auf jeden Fall eine sehr eindrucksvolle Begegnung. Vielleicht für beide Seiten.

Reetfläche im Gegenlicht

Bei einer Belichtungszeit von 1 Sekunde und einer langen Brennweite hinterlassen die Früchte des Schilfrohrs durch ihre Bewegung im Wind weiße Spuren. Im Gegenlicht entsteht so eine verträumte Stimmung. Man hört es beinahe leise im Wind rauschen.

Sturmflut an der Ostsee

Tief Zeetje hat heute alles gegeben. Mit nördlichen Winden hat sie die Ostsee mal so richtig aufgewühlt und sich viele Strände in der Lübecker Bucht geholt. Das Bild ist in Barendorf an der Südostküste der Lübecker Bucht entstanden. 8 Sekunden Belichtungszeit bei Blende 9 und ISO 50 mit dem Zeiss Batis 2/25 an der Sony alpha 7II.

Zeit der Kraniche

In diesem Jahr hat der warme Sommer den Zugplan der Kraniche etwas durcheinenader gebracht. Auch in Schweden, dem Sommerstandort der großen Vögel, sind durch die langanhaltende Trockenheit die Feuchtgebiete ausgetrocknet und haben damit einen frühen Zug nach Süden ausgelöst. Zur Zeit kann man gerade im Bereich des Barther Bodden wieder tausende Kraniche beobachten. Dieses Foto ist vor Sonnenaufgang am Barther Bodden entstanden. Im Hintergrund die Vogelinsel Oie und  Kraniche an ihrem Schlafplatz, kurz vor dem Abflug zu den Feldern im Inland.S-A am Barther Bodden

Mehr Kranichfotos gibt es  hier